8. April 2016

Kybalion - das Prinzip von Ursache und Wirkung (Kausalität)

Kausalität der Freiheit nach Hegel: "Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit"
„Jede Ursache hat eine Wirkung, jede Wirkung ihre Ursache; 
alles geschieht gesetzmäßig, Zufall ist nur der Name für ein unbekanntes Gesetz. 
Es gibt viele Ebenen der Ursächlichkeit, aber nichts entgeht dem Gesetz.“


Was bedeutet das?
In Gesprächen höre ich häufiger, dass auf Grund von Abstammung, Familiensituation, äusseren Umständen irgendetwas unmöglich erscheint. Menschen fühlen sich wie Figuren auf dem Schachbrett des Lebens. Sie spielen ihre Rolle, werden auf die Seite gelegt wenn das Spiel vorbei ist.
Das Gefühl kannte ich in meinen jüngeren Jahren auch. Bis zu dem Zeitpunkt an dem ich mich bewusst entschied selbst Spielerin zu werden, mein Leben selbst in die Hand zu nehmen und nicht mehr hin und her geschoben zu werden. Mehr dazu im Beitrag „Wenn das unmöglich Scheinende plötzlich möglich ist“.
Bei der Betrachtung der Zusammenhänge stelle ich fest, nichts geschieht ohne Ursache. Meine Entscheidung bewusst etwas in meinem Leben zu ändern, förderte Geschehnisse, die sich nach meinem Willen richteten. Ich wollte den Ereignissen einen Sinn geben. Ohne die Ereignisse hätte ich weiter vor mich hingelebt. Das traumatische Erlebnis führte dazu, dass ich mich aufrichtete, das Leben bejahte und in die Hand nahm. Wie Hegel schon so treffend sagte „Freiheit ist die Einsicht in die Not-wendigkeit“. Ich wendete die Not und wurde aktiv für mich und für meine Kinder.
Nach vielen Jahren in leitenden Positionen bei international agierenden Unternehmen, spezialisierte ich mich auf Entspannungspädagogik und Burnout Prävention. Im Fokus meiner Arbeit steht das Erfahrungslernen, denn ich lernte sehr eindrücklich ‚nichts prägt nachhaltiger, als die eigene Erfahrung‘.
Heute arbeite ich gemeinsam mit meinem Mann im eigenen Unternehmen als Entspannungspädagogin; gebe mein Wissen in Coaching, Supervision, Einzel- und Teamschulungen, als auch Vorträgen weiter.
Das Leben ist schön, ich lade dich ein es zu genießen und dir deine Ziele zu visualisieren. Wenn du sie wirklich erreichen möchtest, ist vieles unmöglich Scheinende plötzlich möglich.
Karin Pietzek
Tel.: 07733 – 501 49 19
www.kybkom.de
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22. Februar 2016

Kybalion - Das Prinzip des Rhythmus

Kybalion - Das Prinzip des Rhythmus und wie der Rhythmus geändert werden kann

"Panta rhei" - alles fließt. Speziell in der Winterzeit ist der grippale Infekt mit tropfender Nase eine bekannte Erscheinung. Das Leid hatte gerade meinen Mann Wolfgang ereilt, als ich mir Gedanken über das Prinzip des Rhythmus machte.

Doch was könnte ein grippaler Infekt mit dem Prinzip des Rhythmus zu tun haben?

Die Atemwege stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Leben. Ohne Atem kein Leben. Meine Gedanken führen mich kuriose und gleichzeitig interessante Wege. Wenn ich nun davon ausgehe, dass Mund und Nase auch symbolische Eingangspforten sind, dann könnte es sein, dass der Mund mit dem Schmecken und die Nase mit dem Riechen zusammenhängt.
Das wiederum könnte bedeuten, dass ich in der Zeit, in der mir in meinem Leben (im übertragenen Sinn) etwas über eine längere Zeit nicht schmeckt oder mir etwas oder jemand stinkt, meine Eingangspforten geschwächt werden. Was dazu führt, dass ich leichter einen grippalen Infekt bekommen kann, als in der Situation, in der es mir richtig gut geht.
Wenn ich nun dem Gedanken weiter folge, dann führt er dazu, dass ich die Erkrankung als Ausdruck meines seelischen Empfindens sehe. Sie kann als Hilfe verstanden werden. Je nach Schweregrad darf ich erst einmal zur Ruhe kommen. Anschließend habe ich die Möglichkeit, mir in der Auszeit Gedanken zu machen, was mir nicht schmeckt, was mir stinkt und vor allem, was mir schmecken würde, was ich lieber hätte und wie ich das Ziel in meinem Leben integrieren kann.
Plötzlich erhält der Satz eine neue Bedeutung „Alles fließt, alles hat seine Gezeiten; alles hebt sich und fällt, der Schwung des Pendels äußert sich in allem; der Ausschlag des Pendels nach rechts ist das Maß für den Ausschlag nach links; Rhythmus gleicht aus.“
Ich habe die Zeit der Ruhe und des Tuns. Wenn ich mich gegen den Schwung meines individuellen Lebenspendels stelle, dann stelle ich mich auch automatisch gegen mich. Mir bleibt etwas im Hals hängen, etwas schmeckt mir nicht, mir stinkt etwas usw. . Je häufiger das vorkommt oder je stärker etwas ist, umso eher tendiere ich zu einer Erkrankung. Nutze ich die Erkrankung als Chance zur Selbsterkenntnis, dann hilft mir dies auf meinem Weg. Der Rhythmus meiner Entwicklung ist ausgeglichen in Ruhe und Tun. Das scheint tatsächlich einem Prinzip im ewigen Werden und Wandeln zu unterliegen.
Herzliche Grüsse
Karin

Karin Pietzek
kybkom.de 

10. Februar 2016

Kybalion - Das Prinzip der Polarität

Kybalion - hermetische Prinzipien - Das Prinzip der Polarität-
Was hat die 'Polarität' mit einer Küchenwaage zu tun und
wie kann es sein, dass 'Dualität' den Zeiger der Waage in Bewegung versetzt?
 
Im Kybalion ist zu lesen: „Alles ist zweifach, alles ist polar; alles hat seine zwei Gegensätze; Gleich und Ungleich ist dasselbe. Gegensätze sind ihrer Natur nach identisch, nur in ihrer Ausprägung verschieden; Extreme begegnen einander; alle Wahrheiten sind nur Halb-Wahrheiten; alle Paradoxa können in Übereinstimmung gebracht werden.“

Wahrnehmung des Prinzips der Polarität im Alltag
Als wir anfingen uns mit dem Prinzip der Polarität zu befassen, hatten wir immer wieder das Bild einer älteren Küchenwaage als Symbol. Auf der einen Seite (rechts) ist der maximale Punkt (Pol) einer Sache/Eigenschaft/Emotion und auf der anderen Seite (links) befindet sich der minimalste Punkt (Pol) der gleichen Sache/Eigenschaft/Emotion. Auf dieser Linie (zwischen den Polen) gibt es Gradeinheiten, damit intellektuell gemessen werden kann, welche Gewichtung in die Waagschale gelegt wurde.
Wir diskutierten über die Fragen: Was gewichte ich wie, hat etwas mehr oder weniger Gewicht für mich, was ist mir wichtig und was möchte ich in meiner Wahrnehmung anders gewichten?
In der Beratung ist das Wissen der beiden Prinzipien ‚Schwingung‚ und ‚Polarität‘ äußerst hilfreich. Denn wenn bewusst wird, dass die Art der Schwingung den Grad zwischen der polaren Wahrnehmung bestimmt, dann kann der Grad verändert werden. Die Bewusstwerdung, wo ich gerade stehe, kann z.B. mit Supervision, systemischen Aufstellungen, Meditation und tiefenpsychologischer Hypnose erfolgen. In der Reflektion mit einem Gegenüber, können auch verborgene Anteile ans Licht kommen.
Je wichtiger mir etwas ist, umso höher ist meine Motivation im Zusammenhang aktiv zu werden. Mit Hilfe der Bewusstwerdung lässt sich die Schwingung verändern, was dazu führt, dass sich auch der Grad zwischen der polaren Wahrnehmung ändert.

Eine für uns sehr wichtige Erkenntnis, ist die Unterscheidung zwischen Dualität und Polarität.
Das Verständnis der Dualität führte uns zur Betrachtung dessen, was alles auf den Grad der Wahrnehmung einwirkt.


Die Schwingungsmuster dessen, wie das ‚Ich‘ sich sieht (Wie sehe/fühle ich mich?) und die Schwingungsmuster dessen, wie das ‚Ich‘ von anderen gesehen wird. Die beiden ‚Beobachter‘ sind in einem Spannungsverhältnis oder sogar Gegensatz (sich gegenüberliegende Pole). Wird in der Beratung auf die Sicht von nur einem Beobachter eingegangen, dann entspräche dies lediglich der halben Wahrheit. Werden die Gegensätze in Einklang gebracht, dann kann der Grad der Wahrnehmung verändert werden.
Gerne stehen wir für weiterführende Informationen zur Verfügung.
Herzliche Grüße
Karin und Wolfgang Pietzek

8. Februar 2016

Kybalion - das Prinzip der Schwingung

Was hat der Schatten mit den realen Menschen zu tun?
Im Bild oben sehen wir zwei Personen, die eine Treppe hinuntergehen und deren Schatten auf dem Fels. Gibt der Schatten ein Bild der Personen wie sie sind oder gibt er ein Bild der Personen, wie sie in ihrem Schatten des Momentes erscheinen, ist der Schatten real oder nicht real?
Im übertragenen Sinne erleben wir das genauso im Alltag. Wir nehmen einen Moment von jemandem wahr und glauben damit, diesen Menschen zu kennen. Wir wissen vielleicht den juristischen Namen der Person, doch ist uns selten bewusst, ob die Wahrnehmung des Menschen den Schatten oder den Menschen betrifft. Denn selbst, wenn es die Situation des Momentes wäre, den Mensch würden wir damit lediglich in der Situation beschreiben können. Von einer Erkenntnis, wie der Mensch denkt/fühlt/handelt, was in ihr/ihm vorgeht, wären wir noch weit weg. ...
Herzliche Grüße
Karin Pietzek

31. Januar 2016

Kybalion: Der Schlüssel zum Wissen

Kybalion: Hermetisches Wissen für den Alltag nutzbar gemacht
Was haben Philosophie, Hermetik und Kybernetik miteinander zu tun? Für mich sehr viel. Lest mehr dazu und wie ich das im Alltag erlebe unter

Das Prinzip der Geistigkeit:     http://kybkom.de/kybalion-schluessel-zum-wissen/

Das Prinzip der Entsprechung: http://kybkom.de/kybalion-prinzip-der-entsprechung/

Herzliche Grüße

Karin

9. Dezember 2015

Macht der Worte (3): Die Gute-Laune-Strategie

Unser Körper nimmt Kälte und Wärme wahr. Das zählt sowohl für die Außen- als auch für die Körpertemperatur. Das Temperaturempfinden dehnt sich auch auf unser Gefühlsleben aus.
Fühlen wir uns abgelehnt, dann wird die Temperatur im Umfeld rau und kalt. Fühlen wir uns angenommen, dann fühlen wir das als angenehm warm. Abhängig von unserem emotionalen Grundmuster, also dem, wie wir uns selbst und uns in unserer Umwelt wahrnehmen, fühlen wir uns.

Bewusst die eigene Wirklichkeit gestalten beginnt mit dem achtsamen, liebevollen Beobachten von sich selbst.


Gefühle sind hausgemacht

Das tolle daran, genauso wie bei einem funktionierenden Temperaturregler, können wir unser Empfinden über die bewusste Wahrnehmung regeln. Mit etwas Übung und Bewusstseinstraining wird es immer einfacher, seine Gefühle aktiv zu beeinflussen.

WICHTIG:
wenn Du nicht in die Verantwortung für dich und deine Worte übernehmen möchtest,
dann höre hier auf zu lesen!


Als Baby kennen wir die Gefühle, die in Zusammenhang mit unseren Grundbedürfnissen stehen, ergänzt durch Lust und Unlust. Hoffnungslosigkeit, Minderwertigkeit, Schuld, Eifersucht und Machthunger sind uns fremd. Sie werden erst im Laufe der Jahre wie lesen und schreiben antrainiert.

Die Gefühle lassen Gedanken zu verbalen Instrumenten werden. Ob gedacht, gesprochen, geschrieben oder gelesen, die Worte haben ihre Kraft.

Genauso wie uns Worte niedermachen können, können sie auch aufbauen. Das positive daran: Wir entscheiden selbst, wie wir mit den Worten umgehen. Konzentrieren wir uns auf das Defizit, die Ressource oder die Fülle?

Mit hilfreichen Fragen können wir uns und unsere Wahrnehmung selbst überprüfen:

- Was würde ich tun, wie würde ich mich verhalten, wenn jemand mit dieser (meiner) Fragestellung zu mir käme?
- Worüber könnte ich mich im Moment freuen, wenn ich das wirklich möchte?
- Wofür erlebe ich das?Was kann ich aus dem aktuell erlebten Ereignis für meine Zukunft lernen?

Ein Beispiel aus dem Alltag
Stelle dir vor, du suchst dein Schlüsselbund mit Wohnungs- und Autoschlüssel. Die Zeit sitzt dir im Nacken, du musst zu einem Termin. Wie reagierst du?
Nutzt du die Chance um dich nieder zu machen, vor dich hin schimpfend den Schlüsselbund zu suchen? - oder atmest du erst tief durch, machst einen Moment etwas anderes um kurz darauf zu überlegen, wann du den Schlüsselbund zum letzten Mal bewusst gesehen hast?

Gute Laune Strategie 

Stelle dir die für die jeweilige Situation passende Fragen, damit du zu deiner Lösung findest.

Im Beispiel mit dem Schlüssel war es zuerst ein "sich distanzieren von einer Stress-Situation" um sich anschließend auf das Finden des Schlüssels zu konzentrieren.

Sicher ist dir der Unterschied schon aufgefallen:  Du fokussierst dich auf das Finden, das Suchen ist eine andere Richtung.

Anstelle dich selbst kleiner zu machen, kannst du dir Fragen stellen, die dich zielorientiert zu deinem Wunschergebnis führen.
Genieße den Weg zu deinen Lösungen und werde dir bewusst, jedes Wort hat einen Auslöser und eine Wirkung. Formuliere daher deine Fragen so, dass sie dich aufbauen.

Du bist Regisseur in deinem Leben, niemand anderes. So wie du dich siehst, verhältst du dich. So wie du dich verhältst, wirst du vom Umfeld wahrgenommen. Gibt es dazwischen (zwischen Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung) eine Diskrepanz, darfst du dir bewusst werden, wofür du Theater spielst. Was gibt dir deine Inszenierung?
Wenn es das ist, was du dir wünschst und du dich wohl dabei fühlst, dann bist du auf dem Weg zu dir. Wenn es etwas anderes als "gute Laune" und Wohlgefühl ist, dann hängst du vielleicht noch in alten Verhaltensmustern fest. Beobachte deine Gefühle und Worte. Visualisiere dir dein Wunschbild von dir und lebe so, dass du diesem Wunschbild möglichst nahe kommst und übernehme die Verantwortung für dein Leben.
Das beinhaltet auch: wenn du kein Geld hast und dir wünschst Millionär zu sein, dann gib auf dein Geld acht und frage dich, was hat ein Millionär durch sein Geld und welche emotionalen Bedürfnisse stehen dahinter. Wie und in welchen Bereichen kannst du dir in deinem Leben die gleichen emotionalen Bedürfnisse erfüllen?

Viel Spaß bei der Umsetzung wünscht dir


Karin

Karin Pietzek
www.kybkom.de


8. Dezember 2015

Macht der Worte (2)

Während in Teil 1 ein wenig auf allgemeine Zusammenhänge eingegangen wurde, möchte ich in Teil 2 des Blogs noch konkreter werden.
Worte haben -ob sie nur gedacht oder auch ausgesprochen wurden- eine Wirkung. Wenn wir sie denken, dann wirken sie auf unser Verhalten und unsere Ausstrahlung. Wenn wir sie dazu noch aussprechen, dann wirken sie auch beim Gegenüber.
Im Internet kursiert eine Weisheit, deren ursprüngliche Herkunft nicht wirklich klar ist:
Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Deine Worte,
achte auf Deine Worte, denn sie werden Deine Handlungen,
achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Deine Gewohnheiten,
achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter,
achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.
Obwohl wir genau diesen Spruch mit der Herkunftsquelle "Talmud" an unserer Flur-Wand haben, fehlt mir etwas. Je häufiger ich den Spruch las, umso mehr beschäftigte mich die Frage:

Sind es wirklich die Gedanken, die zuerst kommen?

Mit meiner Erfahrung als Aufstellungsleiterin und Hypnose-Beraterin weiß ich, dass das Gefühl zuerst kommt. Es formt die Wahrnehmung und damit auch die Gedanken. Alleine etwas denken, ist erst ein Mal neutral. Doch das Gefühl bei den Gedanken gibt den Worten ihre Färbung. Es handelt sich dabei sowohl um das Gefühl beim Aussprechen der Gedanken, als auch das Gefühl dessen, der die Worte hört.

Gleichzeitig haben Worte auch mehrere Schwingungsebenen. Ich ging in Teil 1 bereits ein wenig darauf ein.

Schauen wir uns das Wort "gleichzeitig" genauer an:
Gleich = glei(s) -> also eine Richtung vorweisend
               eich(en) -> etwas eichen umfasst die Qualitätsprüfung und Kennzeichnung nach Eichvorschriften im Rahmen einer vordefinierten Gesetzmäßigkeit
               Eiche -> die Eiche ist ein sehr alter Laubbaum mit ungewöhnlicher Insektenvielfalt
Zeit =     Ze(h) -> ein bewegliches Glied am Ende des Fußes
               ei ->  in der Kindersprache ein Ausdruck der Zärtlichkeit, z.B. ei machen.
               Ei -> befruchtete oder nicht befruchtete biologische Keimzelle
               it -> Abkürzung von z.B. item, das Synonym mit auch, ferner, ebenso, ebenfalls ist
ig =         ig -> drückt den Zustand einer Beschaffenheit oder einer Eigenschaft aus

Bringen wir die Bedeutungen in einen Einklang, dann ergibt sich daraus der Wert für "gleichzeitig":
ein Qualitätsmerkmal mit ungeheurer Vielfalt für eine bewegliche Einheit, aus der viel wachsen kann, die beim Benennen einen Zustand beschreibt.

Was bringt uns das Wissen um die Macht der Worte und
die Vielfalt der in ihnen wohnenden Ebenen?


Es ist das Wissen um die dahinterstehenden Verbindungen. Bereit für ein kleines Experiment?
(1) Überlege welche Worte du verwendest, wenn du traurig, demotiviert/enttäuscht, deprimiert bist. Welche Situationen fallen dir dazu ein?
Schreibe dir kurze Stichworte dazu auf.
(2) Ändere deine Sitzposition. Nimm deine Notizen und schreibe auf einem anderen Blatt auf, wie du dich fühlst, wenn du glücklich, motiviert bist, wenn du etwas großartig findest.
(3) Ändere erneut deine Sitzposition. Fühle in dich hinein, welche Gefühle nimmst du wahr, wenn du nicht gefrustet bist, wenn du nicht deprimiert bist? .... Genau, der erste Impuls geht in Richtung dessen, was du vermeiden möchtest. Etwas "nicht" fühlen fokussiert die Aufmerksamkeit auf das, was vermieden werden soll. Achte auf deine Gedanken.

Wenn wir starke Gefühle haben, die dazu passenden Gedanken denken, dann verstärkt sich die Wirkung.
Haben wir die gleichen starken Gefühle und denken in einer Negierung, dann schwächt das die Wirkung.


Im nächsten Blog stelle ich dir die Gute-Laune-Strategie vor.

Herzliche Grüsse

Karin

Karin Pietzek
www.kybkom.de